• Dr. Christoph Schweizer

Milchzähne - Kostbare Wegbereiter für bleibende Zähne

Milchzähne fallen sowieso aus, da ist das Zähneputzen noch nicht so wichtig. So die weit verbreitete Annahme vieler Eltern. Fatal. Denn Milchzähne sind Wegbereiter und Platzhalter für die bleibenden Zähne. Eine sorgfältige Milchzahn-Pflege ist daher wichtig für eine gesunde Zahnentwicklung bei Kindern. Es gilt: Zähneputzen ab dem ersten Milchzahn.



Milchzähne sind Platzhalter und Wegbereiter für die zweiten Zähne. Gehen Milchzähne durch Karies frühzeitig verloren, rutschen die hinter der Lücke stehenden Zähne nach vorne und versperren den Platz für die noch im Knochen steckenden, bleibenden Zähne. Häufig entsteht dadurch eine Zahnfehlstellung, die dann meist eine kieferorthopädische Behandlung erfordert.


Auch im bleibenden Gebiss kann eine Lücke nach einem Zahnverlust durch Kippen der benachbarten Zähne sowie der Verlängerung der Gegenzähne dazu führen, dass der Biss nicht mehr stimmt. In der Folge kommt es nicht selten zu Überbelastungen, die einen weiteren Zahnverlust beschleunigen und zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen können.


Wirksames Gespann gegen Karies: Zahnbürste, Zahnseide & Fluoridgelée

Eltern sollten beim ersten Milchzahn mit der Zahnpflege starten. Spätestens nach dem Erscheinen der Backenzähne müssen die Zähne zweimal, besser dreimal täglich mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta gebürstet werden. Bei Kindern bis zum Schulalter sollte einmal täglich nachgeputzt werden, weil die Feinmotorik und die Geduld für ein gründliches Putzen oft fehlen. Der Raum zwischen den Zähnen, wo die Zahnbürste nicht hinkommt, muss mit Zahnseide gereinigt werden. Ab dem sechsten Lebensjahr, wenn die Kinder Zahnpasta gut ausspucken können, stärken die Kinder ihre Zähne, indem sie sie einmal in der Woche abends ein zweites Mal mit Fluoridgelée putzen. Nach dem Zähneputzen mit Fluoridgelée wird lediglich ausgespuckt, nicht gespült. So bleibt das Gelee an den Zähnen haften und kann vom Zahnschmelz über Nacht aufgenommen werden. Alternativ zum Fluoridgelée könnte auch eine Fluoridzahnspülung jeden Abend angewendet werden. Ist das Zähneputzen ausnahmsweise nicht möglich, sollte das Kind den Mund zumindest gut mit Wasser ausspülen und einen zahnschonenden Kaugummi kauen.








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Dr. med. dent. Christoph Schweizer

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie


Dr. med. dent. Juliana S. M. Jufer
MSC Kieferorthopädie

Limmattalstrasse 123
8049 Zürich (Höngg)    
Tel. +41 (0)44 341 53 11

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